
Die Biotechnologie bietet viele Lösungen: für die Medizin neuartige Medikamente, für die Industrie umweltschonende Verfahren. "Doch das volle Potential der Biotechnologie wird noch nicht ausgeschöpft. Dies kann sich aber durch eine engere Verzahnung von Bio- und Ingenieurwissenschaften ändern", betonte am Donnerstag Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin. Hier fand der Auftaktkongress zum Strategieprozess "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren" statt, gleichsam der Startschuss, um notwendige Forschungs- und Entwicklungsschritte zu erarbeiten und Forscher aus den Bio- und Ingenieurwissenschaften zusammenzubringen. "Ich begrüße sehr, dass die außeruniversitären Forschungseinrichtungen heute eine Absichtserklärung vorstellen, um gemeinsam die nächste Generation biotechnologischer Verfahren voranzutreiben", so Braun. Das BMBF beabsichtigt, in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren bis zu 200 Millionen Euro für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren bereitzustellen.
Weitere Informationen zum Strategieprozess "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+" sind zu finden unter: www.biotechnologie2020plus.de.