Klimawandel als Bedrohung für Lieferketten der deutschen Wirtschaft – Viadrina beteiligt an Studie vom Umweltbundesamt

Der Klimawandel wirkt sich auf die Häufigkeit, Intensität und das regionale Auftreten von Extremwetterereignissen sowie auf graduelle klimatische Veränderungen aus.
Foto © Fotolia 2016 / vencav

Berlin, den 15. Mai 2020: Die deutsche Wirtschaft wird in größerem Maße von den globalen Folgen des Klimawandels betroffen sein, als von denen im eigenen Land. Zu diesem Schluss kommt die vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie „ImpactChain: Folgen des globalen Klimawandels für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland“, an der Prof. Dr. Reimund Schwarze, Klimaökonom der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), beteiligt war.

Im Rahmen des Projektes wurde untersucht, inwieweit weltweite klimawandelbedingte Störungen Lieferbeziehungen beeinträchtigen und sich auf die deutsche Wirtschaft auswirken. So können extreme Wetterphänomene Infrastruktur wie Produktionsstätten und Lager beschädigen, Landwirtschaft beeinträchtigen und den Güterverkehr erschweren. Dabei geraten vor allem Importe aus südasiatischen Ländern in den Fokus, die von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind. Hier gelangen Sie zur Studie.