Europäisches Großprojekt zur Förderung von Wasserstofftechnologien geht in die Startblöcke

Wasserstoff: Schlüsselelement für die Energiewende, Fotoquelle: “Die Nationale Wasserstoffstrategie” | iStock/ smirkdingo

Berlin, der 15. Januar 2021: Für den langfristigen Erfolg der Energiewende und für den Klimaschutz brauchen wir Alternativen zu fossilen Energieträgern. Wasserstoff wird dabei als vielfältig einsetzbarer Energieträger eine Schlüsselrolle einnehmen. Klimafreundlich hergestellter Wasserstoff ermöglicht es, die CO2-Emissionen vor allem in Industrie und Verkehr dort deutlich zu verringern, wo Energieeffizienz und die direkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien nicht ausreichen. Hier finden weitere Informationen und “Die nationale Wasserstoffstrategie” der Bundesregierung.

BVG erweitert E-Bus-Flotte auf 140 Fahrzeuge

Die E-Bus-Flotte der BVG besteht aktuell aus Mercedes eCitaro (im Bild) und Solaris Urbino electric. Foto: Daimler AG.

Berlin, 11. Januar 2021: Die BVG hat zu Jahresbeginn bereits 137 Elektrobusse im Einsatz – 123 Solaris Urbino electric und 15 Mercedes eCitaro. Mit einer Zuverlässigkeit von mehr als 91 Prozent legten die E-Busse der BVG bis dato zwei Millionen Kilometer zurück. Um die Elektrifizierung weiter voranzutreiben, bereitet die BVG derzeit eine Ausschreibung über 90 weitere Elektro-Eindecker vor, die im Jahr 2022 geliefert werden sollen. Mehr unter www.bvg.dewww.solarisbus.de und www.daimler-truck.com.

RUBIN-Bündnis: Partner gesucht

Reparaturen mit Laser-Pulver-Auftragschweißen sind eine der Anwendungsfelder im geplanten RUBIN-Bündnis. | Foto: Fraunhofer IPK

Berlin, 4. Januar 2021: RUBIN – eine neue Initiative des Bundesministerium für Forschung will regionale Bündnisse für Innovation fördern. Für den Aufbau eines RUBIN-Bündnisses in Berlin und Brandenburg ist die Rapid Technology Group zusammen mit dem Fraunhofer IPK und der TU Berlin auf der Suche nach Partnerunternehmen. Im Projekt sollen kreislauffähige Produkte entwickelt sowie die Instandsetzung metallischer Bauteile oder immobiler Baugruppen durch additive Verfahren getestet werden. Reverse Engineering, Demontage und Modifikation von Baugruppen soll auch die Nachnutzung bzw. Weiterverwendung in anderen Einsatzbereichen ermöglichen. Die Bündnisse werden mit bis zu 12 Mio. € bei einer 50%igen Förderquote unterstützt. Für weitere Informationen wenden Sie sich direkt an christian.brunner-schwer@ipk.fraunhofer.de.

Automobiler Wandel: Perspektiven für die Beschäftigung

Bei Volkswagen bleibt laut einer Studie ein massiver Rückgang der Arbeitsplätze durch Elektromobilität aus. Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg, 15. Dezember 2020: Heute haben der Nachhaltigkeitsbeirat des Volkswagen-Konzerns und das Fraunhofer IAO eine Studie vorgestellt, die Vorausschau auf die Zukunft der Beschäftigung bei VW liefert. Zu den Kernaussagen zählen, dass der Abbau von Arbeitsplätzen im Zeithorizont bis 2030 geringer ausfällt als befürchtet, dass strategische Gegenmaßnahmen etwa durch Erschließung neuer Geschäftsfelder negative Beschäftigungseffekte im Bereich der Elektromobilität abfedern und ein hoher Initialaufwand bei der Digitalisierung zu mittelfristigem Jobzuwachs führt. Mehr unter www.iao.fraunhofer.de.

Tandemsolarzellen an der Schwelle zu 30 % Wirkungsgrad

Die Illustration zeigt schematisch den Aufbau der Tandemsolarzelle. Foto: Eike Köhnen / Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Berlin, 16.12.2020: Solarzellen aus zwei Halbleitern mit unterschiedlichen Bandlücken können als Tandem zusammen deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen als jede Unterzelle für sich. Dies liegt daran, dass solche Tandemzellen das Sonnenspektrum effizienter nutzen. So wandeln die bewährten Silizium-Solarzellen vor allem die infraroten Anteile des Lichts in elektrische Energie um, während bestimmte Perowskit-Verbindungen die sichtbaren Anteile des Sonnenlichts effektiv nutzen können. Hier erhaalten Sie weiterführende Informationen.

Künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf die Gesellschaft von morgen

KI verändert auch die industrielle Produktion. Foto: GestaltRobotics GmbH

Für acht interdisziplinäre und internationale Forschungsverbünde aus den Gesellschafts- und Technikwissenschaften, die sich dem Spannungsfeld Künstliche Intelligenz (KI) und Gesellschaft widmen, hat die VolkswagenStiftung insgesamt rund 12 Mio. Euro bewilligt. Mit der Initiative stärkt die Stiftung die fach- und länderübergreifende Forschung zur verantwortungsvollen Weiterentwicklung von KI-Systemen. Hier erhalten Sie weiterführende Informationen.

BASF baut Pilotanlage für Batterierecycling in Schwarzheide

BASF hat ein chemisches Verfahren entwickelt, mit dem Lithium als alten Fahrzeugakkus in hochreiner Form zurückgewonnen werden kann. Foto: BASF SE

Schwarzheide, 14. Dezember 2020: BASF will in Schwarzheide künftig neben der Produktion von Batteriematerialien auch Akkurecycling betreiben. Bis 2022 wird hier eine Pilotanlage errichtet, in der Lithium-Akkus aus Elektrofahrzeugen recycelt werden können. Das Projekt ist Teil des neuen BASF Kreislaufwirtschaft-Programms.

Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie

Digitale Technologien wie zum Beispiel Augmented Reality Brillen verändern die Fahrzeugproduktion. Foto: Microsoft

Berlin, 2. Dezember 2020: Die Fahrzeugbranche ist im Umbruch. Die Herausforderungen sind vielfältig. Sie erfassen nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern in großem Maße auch die Produktion. Im Rahmen des Konjunkturpakets plant das Bundeswirtschaftsministerium, bis zum Jahr 2024 zwei Mrd. Euro zusätzlich für Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie zur Verfügung zu stellen. Ab 2. Dezember 2020 beginnen dazu virtuelle Informationsveranstaltungen. Mehr zum Programm und zu den Workshops unter www.kopa35c.de.

Tesla Grünheide soll weltgrößte Batteriefabrik werden

In der Tesla-Gigafactory Grünheide sollen bis zu 500.000 Elektrofahrzeuge produziert werden. Bild: Tesla

Berlin, 24. November 2020: Elon Musk kündigte auf der aktuell laufenden European Conference on Batteries an, das neue Werk bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik zu machen. Tesla will hier jährlich rund 500.000 Model 3 und Model Y bauen. Es wäre das erste Werk von Tesla, in dem sowohl Autos als auch Batterien gefertigt werden. 

Brandenburger Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum geht in die Verlängerung

Seit 2018 unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse. Foto: Mittelstand Digital

Cottbus, 17. September 2020: Starkes Zeichen für die Brandenburger Wirtschaft: Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus mit seinen Partnern in Wildau, Eberswalde und Frankfurt (Oder) hat vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Fortführung bewilligt bekommen. Das Projekt wird bis zum 31. Oktober 2022 mit rund 3,9 Millionen Euro gefördert. Mehr unter https://www.kompetenzzentrum-cottbus.digital/

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