Corona-Pandemie: Alle Infos auf einen Blick

Von zentraler Bedeutung ist es jetzt, die exponentielle Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Der Corona-Virus hält die Welt in Atem und bringt öffentliches Leben und Wirtschaft zum Stillstand. Welche finanziellen Unterstützungsprogramme Bund und Länder ins Leben gerufen haben, wie Fördermittel beantragt werden können, was es bei Kurzarbeit zu beachten gilt, welche digitalen Angebote jetzt den Alltag erleichtern und wie neue Plattformen und Startups in der Krise helfen wollen, erfahren Sie stets aktuell in unserem Corona-Blog

TU Berlin: Ein Manifest für das Web der Zukunft

Wissenschaftler*innen untersuchen im „2020 Manifesto for Web Science“, wie das Netz seine positiven Potenziale stärken kann | © Fotolia 2017 / iconimage – stock.adobe.com

Berlin, den 31. Juli 2020: Das Spektrum im virtuellen Raum reicht von progressiven Bewegungen wie #MeToo und #BlackLivesMatter bis hin zu nihilistischen Hassbotschaften und Morddrohungen. Bürgernähe und der Stärkung demokratischer Prozesse stehen Hackerangriffe auf Twitteraccounts, Behörden und Unternehmen gegenüber. Die Kehrseite des nahezu unbegrenzten Zugangs zu wissenschaftlicher Erkenntnis ist eine unüberschaubare Flut von Fake News und Manipulation. Apps helfen dabei, Infektionsketten zu unterbrechen. Andere machen ihre Nutzer*innen zu „gläsernen Patienten“.

Die Beispiele zeigen das gesamte Potenzial des Webs – seine Verheißungen und seine Abgründe. Nun hat ein Team internationaler Wissenschaftlerinnen das „2020 Manifesto for Web Science“ veröffentlicht, in dem sie die Frage untersuchen, was getan werden kann, um das Web so zu entwickeln, dass es für die Menschheit seine positiven Potenziale entfaltet und zu den bestmöglichen Ergebnissen führt. Zu den Autorinnen des Manifests gehört Prof. Dr. Bettina Berendt, Leiterin des Fachgebietes „Internet und Gesellschaft“ an der TU Berlin und Direktorin des Weizenbaum-Instituts. Hier erhalten Sie weitere Informationen

TU Berlin: Intelligentes System prognostiziert Ankunft von Transporten

Wissenschaftler entwickelten ein intelligentes System, das Störungen in der Logistikkette vorhersagt

Berlin, 29. Juli 2020: Können Transportketten präzise prognostiziert werden? Bisher fiel die Antwort auf diese Frage sehr verhalten aus, da durch die Komplexität der einzelnen Transport- und Umschlagsprozesse sowie die Vielzahl an Störungen eine hohe Unsicherheit vorherrscht. Dies hat weitreichende wirtschaftliche und ökologische Folgen für die weltweiten Logistiknetzwerke dahingehend, dass Lieferungen unpünktlich erfolgen, Transportmittel minder ausgelastet sind und der Koordinationsaufwand für die Akteure enorm ist. Das kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekt „Smart Event Forecast for Seaports“ (SMECS) hat nun eine Lösung für dieses Problem erarbeitet, indem gezielt die Potenziale von Künstlicher Intelligenz (KI) eingesetzt wurden.

Mercedes-Benz liefert erste eSprinter an DPD Berlin

Lokal emissionsfrei unterwegs: Die ersten eSprinter für DPD. Foto: Daimler

Berlin/Nürnberg, 8. Juli 2020: Mercedes-Benz Vans hat an den KEP-Logistiker DPD an den Standorten Berlin und Nürnberg sieben batterieelektrisch angetriebene eSprinter übergeben. DPD will mit den Fahrzeugen die Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks vorantreiben. “Grüner” Strom soll die Ökobilanz der E-Transporter weiter verbessern. Mehr unter www.daimler.de.

Projektförderung der angewandten Forschung im Nachtragshaushalt 2020

50 Millionen Euro für den Bereich „Industrieforschung in Unternehmen“ im zweiten Nachtragshaushalt des Bundes | © Fotolia 2018 / Gorodenkoff Productions OU

Berlin, 10. Juli 2020: Die deutsche Wirtschaft muss sich aufgrund der in der Geschichte der Bundesrepublik bisher größten Krise umstellen und noch stärker und schneller auf zukunftsorientierte Technologien setzen. Forschungsaffine kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aller Branchen sind hier enorm flexibel, benötigen aber – erst recht in diesen herausfordernden Zeiten – dringend Unterstützung, um weltmarktfähig zu bleiben und ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Produkte entwickeln zu können. Die seit Jahrzehnten erfolgreiche und weltweit einmalige Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bietet beste Voraussetzungen, den Strukturwandel in mittelständisch geprägten Regionen zu beschleunigen und die Entwicklung, den Ausbau und den Einsatz neuer Technologien voranzubringen. Die aktuellen, besonders hohen Antragszahlen für IGF-Vorhaben zeigen den großen Bedarf an technologieoffener Forschungsförderung. Hier erhalten Sie weiterführende Informationen.

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe

BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ENERGIE, © iStock.com/Tony Tremblay

Berlin, 07.07.2020: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Mai im Vergleich zum Vormonat um 7,8 % gestiegen. Der Zuwachs in der Industrie war mit einem Plus von 10,3 % besonders ausgeprägt; maßgeblich für den Anstieg war die Wiederaufnahme der im April weitestgehend zum Stillstand gekommenen Kfz-Produktion. Hier erhalten Sie weiterführende Informationen.

1. Virtuelle Messe „Dual studieren im Land Brandenburg“

TERMINANKÜNDIGUNG

Potsdam, 11. Juni 2020: Alle staatlichen Hochschulen Brandenburgs und die Agentur Duales Studium Land Brandenburg bieten heute interessante Einblicke in mehr als 35 duale Studienangebote – virtuell und digital. Mehr unter www.duales-studium-brandenburg.de.

Neues Video der TESLA Gigafactory-Baustelle

Grünheide, 27. Mai 2020: Ein neues beeindruckendes Video von der Großbaustelle der TESLA Gigafactory in Grünheide bei Berlin zeigt, dass die Standortvorbereitungen weitgehend abgeschlossen sind. Es handelt sich um die vierte Giga-Fabrik des Elektroautoherstellers und die erste in Europa. Das ehrgeizige Fertigstellungsdatum der Fabrik liegt im Juli 2021. Mehr im Yoube-Channel von jetfox.

Wasserstoff – ein Lausitzer Entwicklungsmotor

Nahziel sind 100 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland. Foto: TOTAL Deutschland.

Cottbus, 14. Mai 2020: Die Lausitz ist eine von neun deutschen Wasserstoff-Modellregionen. Zukünftig kann H2 zum starken Entwicklungsmotor im Strukturwandel werden. Das bestätigt eine Analyse, die im Auftrag der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH erstellt wurde. Demnach bietet die Wasserstoffwirtschaft das Potenzial, neue Wirtschaftszweige zu erschließen und zukunftssichere Arbeitsplätze zu generieren. Mehr unter www.zw-lausitz.de.

Klimawandel als Bedrohung für Lieferketten – Viadrina an Studie beteiligt

Der Klimawandel wirkt sich auf die Häufigkeit, Intensität und das regionale Auftreten von Extremwetterereignissen sowie auf graduelle klimatische Veränderungen aus.

Berlin, 10. Mai 2020: Die deutsche Wirtschaft könnte in einem weitaus größerem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen sein, als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt die Studie „ImpactChain: Folgen des globalen Klimawandels für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland“, an der Prof. Dr. Reimund Schwarze, Klimaökonom der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), beteiligt war. Es wurde untersucht, inwieweit sich klimawandelbedingte Störungen auf die deutsche Wirtschaft auswirken. So können extreme Wetterphänomene Infrastruktur wie Produktionsstätten und Lager beschädigen, Landwirtschaft beeinträchtigen und den Güterverkehr erschweren. Dabei geraten vor allem Importe aus südasiatischen Ländern in den Fokus, die von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind. Mehr unter www.umweltbundesamt.de.

KI für Produktions- und Logistikprozesse | Bauteile per App erkennen

Die App erkennt unterschiedlichste Bauteile. Abbildung: Fraunhofer IPK

Berlin, den 04. Mai 2020: In der Bildverarbeitung werden Methoden der KI seit langem erfolgreich eingesetzt. Neuronale Netze erkennen Objekte des alltäglichen Lebens mit einer höheren Genauigkeit wieder als der Mensch. Forscherteams des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK nutzen diese Fähigkeiten und passen die Algorithmen für Industrieanwendungen an: Per App lassen sich beispielsweise einzelne Bauteile ohne Barcode innerhalb von Sekunden eindeutig identifizieren. Insbesondere Logistikunternehmen profitieren von dem Potenzial der Neuronalen Netze und können Prozesse beim Wareneingang beschleunigen. Mehr unter www.fraunhofer.de.

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