Corona-Pandemie: Alle Infos auf einen Blick

Von zentraler Bedeutung ist es jetzt, die exponentielle Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Der Corona-Virus hält die Welt in Atem und bringt öffentliches Leben und Wirtschaft zum Stillstand. Welche finanziellen Unterstützungsprogramme Bund und Länder ins Leben gerufen haben, wie Fördermittel beantragt werden können, was es bei Kurzarbeit zu beachten gilt, welche digitalen Angebote jetzt den Alltag erleichtern und wie neue Plattformen und Startups in der Krise helfen wollen, erfahren Sie stets aktuell in unserem Corona-Blog

Klimawandel als Bedrohung für Lieferketten der deutschen Wirtschaft – Viadrina beteiligt an Studie vom Umweltbundesamt

Der Klimawandel wirkt sich auf die Häufigkeit, Intensität und das regionale Auftreten von Extremwetterereignissen sowie auf graduelle klimatische Veränderungen aus.
Foto © Fotolia 2016 / vencav

Berlin, den 15. Mai 2020: Die deutsche Wirtschaft wird in größerem Maße von den globalen Folgen des Klimawandels betroffen sein, als von denen im eigenen Land. Zu diesem Schluss kommt die vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie „ImpactChain: Folgen des globalen Klimawandels für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland“, an der Prof. Dr. Reimund Schwarze, Klimaökonom der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), beteiligt war.

Im Rahmen des Projektes wurde untersucht, inwieweit weltweite klimawandelbedingte Störungen Lieferbeziehungen beeinträchtigen und sich auf die deutsche Wirtschaft auswirken. So können extreme Wetterphänomene Infrastruktur wie Produktionsstätten und Lager beschädigen, Landwirtschaft beeinträchtigen und den Güterverkehr erschweren. Dabei geraten vor allem Importe aus südasiatischen Ländern in den Fokus, die von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sind. Hier gelangen Sie zur Studie.

KI für Produktions- und Logistikprozesse | Bauteile per App erkennen

Die App erkennt unterschiedlichste Bauteile. Abbildung: Fraunhofer IPK

Berlin, den 04. Mai 2020: In der Bildverarbeitung werden Methoden der KI seit langem erfolgreich eingesetzt. Neuronale Netze erkennen Objekte des alltäglichen Lebens mit einer höheren Genauigkeit wieder als der Mensch. Forscherteams des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK nutzen diese Fähigkeiten und passen die Algorithmen für Industrieanwendungen an: Per App lassen sich beispielsweise einzelne Bauteile ohne Barcode innerhalb von Sekunden eindeutig identifizieren. Insbesondere Logistikunternehmen profitieren von dem Potenzial der Neuronalen Netze und können Prozesse beim Wareneingang beschleunigen. Mehr unter www.fraunhofer.de.

Reibungslose Kooperation zwischen Mensch und Roboter

Eine zentrale Anwendung ist die Kollaboration zwischen Mensch und Maschine. © Fraunhofer HHI

Berlin, den 17.4.2020: Die Einsatzfelder von Robotern wachsen stetig. Doch wie integriert sich der Roboter in die Arbeitsumgebung und wie wird er dabei bedient? Die Vorteile produktiver Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) zeigt das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI bei der Überprüfung von Schweißnähten in der Automobilindustrie beim Projektpartner, der Volkswagen AG. Hier erhalten Sie weitere Informationen

Themenkonferenz “Prozessdigitalisierung mit KI”

Wie gelingt die Integration von KI-Anwendungen in den Produktionsprozess? Foto: Fotolia 2017 / zapp2photo

TERMINVERSCHIEBUNG

Berlin, 19. März 2020: Die für heute geplante Themenkonferenz “Prozessdigitalisierung mit KI” wird auf den 9. September 2020 verschoben . Dann informieren wir über die Einsatzmöglichkeiten von KI in Unternehmen, Strategien zur Einführung sowie über Fördermöglichkeiten. Die Veranstaltung der Technischen Universität Berlin und der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg wird Industrie-Unternehmen, Wissenschaftler der angewandten Forschung und junge Technologieanbieter zusammenbringen. Die Mehr unter www.vme-online.de.

BASF plant Batteriefabrik in Schwarzheide

Die BASF setzt mit der Investition in Schwarzheide auch ein deutliches Zeichen für den Strukturwandel in der Lausitz. Foto: BASF SE

Schwarzheide, 12. Februar 2020: BASF gibt Schwarzheide als neuen Produktionsstandort für Batteriematerialien bekannt. Dieser ist Teil eines mehrstufigen Investitionsplans zum Aufbau der europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge. Die neue Anlage wird Kathodenmaterialien mit einer Anfangskapazität produzieren, die eine Ausstattung von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr mit BASF-Batteriematerialien ermöglicht.  Mehr unter www.basf.com.

ME-Forum: Digitales Shopfloor Managament

„Führen am Ort der Wertschöpfung“ – diesem Anspruch muss ein modernes Shopfloor Management genügen. Foto: Fotolia 2018 / kinwun – stock.adobe.com

Berlin, 12. Februar 2020: Das erste ME-Forum in diesem Jahr findet bei der GEA Refrigeration Germany GmbH statt. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung des Shopfloor Managements. Was ist dazu nötig? Wie lässt sich digitales Shopfloor Management als Führungskonzept nutzen, um Produktionsprozesse optimal zu koordinieren? Das ME-Netzwerk lädt ein, erfolgreiche Ansätze aus der Praxis live zu erleben und mit anderen Fachleuten zu diskutieren.­ Weitere Informationen und die Anmeldung unter www.vme-online.de.

Gebündelte KI-Kompetenz an der TU Berlin

Maschinelles Lernen wird auch die industrielle Produktion grundlegend verändern. Foto: zapp2photo / Fotolia 2017

Berlin, 9. Januar 2020: Ein neues KI-Zentrum an der Technischen Universität Berlin soll künftig die Kompetenzen des Berliner BigData Center (BBDC) und des Berliner Zentrum für Maschinelles Lernen (BZML) zu einem KI-Forschungsleuchtturm bündeln. Die Zusammenführung beider Kompetenzzentren erfolgt im Rahmen der KI-Strategie des Bundes und wird entsprechend gefördert. Das Land Berlin stellt zudem Mittel für weitere KI-Professuren bereit.

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Herz der Wirtschaft: Rolls-Royce arbeitet am sparsamsten Triebwerk der Welt

Bei der Entwicklung neuer Triebwerke spielt die VR-Technologie bereits eine wichtige Rolle. Foto: Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG

Dahlewitz, 7. Januar 2020: Mit sparsamen Triebwerken für Flugzeuge trägt Rolls-Royce auch aktiv zum Klimaschutz bei. In Dahlewitz sitzen nicht nur Forschung und Produktion der Triebwerke für Businessjets. Das Unternehmen baut hier auch das umweltfreundlichste Großtriebwerk der Welt: XWB, das Triebwerk für den Airbus 350, ist das sparsamste auf dem Markt. Vor allem durch Online-Überwachung optimiert der Technologiespezialist den Verbrauch sowie Wartungs- und Inspektionsintervalle.

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Intelligente Vernetzung von Elektromobilität und Stromnetzen – Forschungsprojekt gestartet

Die in Elektrofahrzeugen verbauten Speicher bieten ein hohes Flexibilitätspotenzial, das mit steigender Einspeisung erneuerbarer Energien für Netzbetreiber immer wichtiger wird. Foto: DPDHL

Kleinmachnow, 9. Dezember 2019: In einem großen Praxisversuch mit 63 StreetScootern WORK XL an einem Verteilzentrum der Deutsche Post DHL Group (DPDHL) in Kleinmachnow wird erstmalig die Steuerung der Ladevorgänge aus Sicht des Netzbetreibers erprobt. Ziel ist es, Verfahren für eine intelligente Netzintegration des elektrifizierten Verkehrssektors zu entwickeln.

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