Industriestandort Berlin-Brandenburg – Gegenwart und Visionen

Das ABB DataLab in Cottbus steht für die neuen datengetriebenen Geschäftsmodelle in der Bergbauregion Lausitz. Foto: ABB Ltd.

Vorankündigung

Berlin, 29. November 2021: Die Transformation der Metropolregion Berlin-Brandenburg ist in vollem Gange. Unter dem Motto „Industriestandort Berlin-Brandenburg – Gegenwart und Visionen“ lädt die Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen, verschiedene Stakeholder aus dem Industrieumfeld zu einer digitalen Veranstaltung für die Metropolregion Berlin-Brandenburg ein. Mehr unter https://event.dihk.de/regionalveranstaltungberlinbrandenburg.

Meilenstein der Transformation

Mercedes-Benz Werk Berlin fertigt Ultra-High-Performance-Elektromotoren und gibt erste Einblicke in seinen Digital Factory Campus. Foto: DAIMLER AG

Berlin, 18. November 2021: Mit der Transformation des Standorts Berlin-Marienfelde erreicht Mercedes-Benz einen neuen Meilenstein in der Digitalisierung und Elektrifizierung auf dem Weg zur nachhaltigen und emissionsfreien Zukunft. Die strategische Ausrichtung von Mercedes-Benz sieht vor, bis 2030 vollelektrisch zu werden, wo es die Marktbedingungen zulassen. Mehr unter www.daimler.com.

TRESKY Hennigsdorf: Innovationspreisträger 2021

Wildau, 18. November 2021: Mit dem Projekt “Entwicklung eines Die-Bonders mit luftgelagertem Bondkopf zur hochgenauen Platzierung von Microchips” gewinnt die TRESKY GmbH Hennigsdorf den Brandenburger Innovationspreis Metall 2021. Die Verarbeitung moderner Mikrochips/Halbleiterchips in der Elektronik hat heutzutage extreme Anforderungen an die Produktionstechnik. Für eine langlebige und zuverlässige Kontaktierung sind bestimmte Parameter zu beachten wie die mikrometergenaue Platzierung und die präzise Kraftkontrolle beim Verbinden/Bonden auf den Schaltungsträger. Die Tresky Automation hat hierfür einen neuen Produktionskopf entwickelt, der das exakte und wiederholgenaue Platzieren des Chips mittels einer Aufsetzkraft von nur 1 g durch einen luftgelagerten Bondkopf realisiert. Dieser garantiert beim Aufsetzen des Chips eine spiel- und reibungsfreie Bewegung in der Vertikalen.
Das Luftlager wird durch Vakuum bzw. Druckluft in einem Schwebezustand gehalten und über ein Proportionalventil, das von Vakuum bis Atmosphären-Druck arbeiten kann, gesteuert. Durch eine zusätzliche Entwicklung ist es der Tresky GmbH gelungen, sich ändernde Gewichte am Bondkopf (Chips) zu erkennen und somit den Schwebezustand beizubehalten, hierdurch entsteht eine Gewichtskompensation des Bauelements.

Prignitz Mikrosystemtechnik Wittenberge: Innovationspreisträger 2021

Wildau, 18. November 2021: Die Prignitz Mikrosystemtechnik Wittenberge GmbH gewinnt mit dem Projekt “Drucktransmitter für Wasserstoffanwendungen” den Brandenburger Innovationspreis Metall 2021. Die Wasserstofftechnik gewinnt immer mehr an Bedeutung und Sensoren zur Prozesssteuerung in Brennstoffzellen oder im Bereich des Transportes bzw. der Lagerung spielen eine wichtige Rolle. Die Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH hat es nun geschafft, präzise Messtechnik für die Zukunftstechnologie Wasserstoff herzustellen. Wasserstoff kann Material verspröden und deshalb sind insbesondere bei Stahl spezielle Legierungen notwendig. Bis vor kurzem waren diese speziellen Stahlsorten für Drucksensoren nicht verwendbar. Dieses Problem hat der Preisträger gelöst und fertigt seit 2020 auch für OEM-Kunden diese Drucktransmitter an. Die extrem robusten Transmitter eignen sich hervorragend für Messungen von Absolut- und Überdruck in nicht kristallisierenden Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen. Der weite Einsatzbereich umfasst die Hydraulik, Mobilhydraulik, Pneumatik, Kältetechnik, Medizintechnik, Gastechnik, Energie- und Verfahrenstechnik und Automation des Maschinenbaus, in denen Druckmesstechnik als Prozessgröße erfasst und ausgewertet wird.

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt: Innovationspreisträger 2021

Wildau, 18. November 2021: Die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH gewinnt mit dem Projekt “Optimierung von Stahlwerksprozessen mit Methoden der künstlichen Intelligenz” den Brandenburger Innovationspreis Metall 2021 . Mit Methoden der künstlichen Intelligenz und des Machine learning wurden die Produktionsprozesse im Stahlwerksbereich so optimiert, dass eine Verbesserung der Oberflächenqualität für Hochwertgüten für die Automobilindustrie um bis zu 50 Prozent erreicht wurde. Die wichtigste Innovation besteht darin, mit KI-Methoden die Oberflächenqualität nicht nur vorherzusagen, sondern die Bildung von Oberflächenfehlern im Prozess zu vermeiden. Die gemeinsam mit dem auf den Stahlsektor fokussierten KI-Anbieter Smart Steel Technologies entwickelte Technologie wurde erfolgreich in den dauerhaften Produktivbetrieb übernommen. Beide Partner haben seitdem das System über mehrere Produktsortimente und Prozessstufen hinweg auf weitere Anwendungsfälle ausgerollt. Die Methoden erlauben es, Produktions- oder Logistikprozesse auch in anderen Branchen zu optimieren.

Fahrplan für Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft steht

In der klimaneutralen Energieversorgung wird grüner Wasserstoff – erzeugt mit Solar- oder Windenergie – eine Schlüsselrolle einnehmen. Foto: vege / Fotolia 2016

Potsdam, 17. November 2021. Das Kabinett hat die „Maßnahmenkonkrete Strategie für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Land Brandenburg“ beschlossen. Mit dem von Energieminister Jörg Steinbach vorgelegten Papier hat die Landesregierung ihren strategischen Rahmen im Bereich Wasserstoff komplettiert. Mehr unter www.mwae.brandenburg.de

9. Clusterkonferenz Metall Brandenburg

Die diesjährige Clusterkonferenz wird vom Campus der Technischen Hochschule Wildau gestreamt. Foto: TH Wildau

Wildau, 18. November 2021: Die Clusterkonferenz steht unter dem Leitthema „Menschen, Ideen, Impulse – So entstehen Innovationen in der Brandenburger Metallindustrie!“. Virtuelle Unternehmensführungen, eine Podiumsdiskussion und verschiedene Thementische beschreiben die Erfolgsfaktoren von Innovationsprozessen. Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg verleiht im Rahmen der Veranstaltung den Brandenburger Innovationspreis Metall 2021. Weitere Informationen unter www.metall-brandenburg.de.

BMW E-Scooter CE 04 geht in Serie

Auch Motor, Akku und Gehäuse des neuen E-Scooters werden im Berliner Werk gefertigt. Foto: BMW Group Pressebild

Berlin, 8. November 2021: Heute fiel der Startschuss für die Serienproduktion des neuen E-Scooters CE 04 von BMW. Im Berliner Werk wird der rein elektrisch angetriebene Roller künftig als normale und als Behördenvariante vom Band laufen. Damit geht das Spandauer Motorrad-Werk einen weiteren wichtigen Schritt in der Elektromobilitäts-Roadmap. Denn alle zukünftigen Zweirad-Modelle im Bereich der urbanen Mobilität sollen zu hundert Prozent elektrisch betrieben werden. Dafür wurde auch die E-Fertigung im Berliner Werk ausgebaut Mehr unter www.press.bmwgroup.com.

B2B-Plattformen für die Industrie

Die Bosch IoT Suite ist eine der 110 deutschen B2B-Plattformen, die der BDI in einer aktuellen Übersicht zusammengestellt hat. Foto: Bosch

Berlin, 2. November 2021: Business-to-Consumer-Plattformen sind im Hinblick auf Wachstum und Marktposition ein Erfolgsmodell der weltweiten Digitalisierung der Wirtschaft. Im Schatten dieses dynamischen Geschehens entwickelt sich weltweit und insbesondere auch in Deutschland eine breite Landschaft ambitionierter Business2Business-Plattformen (B2B). Sie mögen weniger bekannt sein, ihr Potenzial für die deutsche Industrie, für Kundinnen und Kunden, für mehr Effizienz und für mehr Nachhaltigkeit ist aber beachtlich. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) stellt 110 B2B-Plattformen vor, die die deutsche Wirtschaft mit ihren Anwendungen digitaler und nachhaltiger machen. Mehr unter www.bdi.eu.

ubitricity stellt neuen Laternenladepunkt vor

Das Berliner Unternehmen ubitricity ist Teil der Shell Gruppe und bekannt für die kompakten und robusten Laternen-Ladepunkte. Foto: ubitricity

Berlin, 15. Oktober 2021: ubitricity, der Hersteller und Betreiber von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, führt mit dem Produkt Heinz einen standardkonformen Laternenladepunkt speziell für den deutschen Markt ein. Die am Laternenmast befestigte Lösung erlaubt Stadtbewohner*innen unkompliziertes Laden mit einem Standardkabel des Typs 2 in unmittelbarer Nähe ihres Wohnorts. Dabei fügt sich der auch ohne Abonnement zugängliche Ladepunkt nahtlos ins Stadtbild ein, hält Gehwege frei und gibt vorhandener Infrastruktur einen weiteren Zusatznutzen. Die neue Laternenladeeinrichtung ist ab sofort verfügbar. Mehr unter www.ubitricity.com.

Ältere Beiträge »