LEITFADEN: Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen

Nach den Plänen der neuen Bundesregierung soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 80 Prozent im Jahr 2030 steigen. Foto: vencav – Adobe Stock

Berlin, 18. Januar 2022: Die Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien gehört zu den größten Herausforderungen der Energiewende in den kommenden Jahren. Zusätzlich zu den staatlichen Fördermechanismen muss privates Kapital mobilisiert werden, um die sehr großen Installationsvolumen anzustoßen. Der Leitfaden der Marktoffensive Erneuerbare Energien „Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen über Power Purchase Agreements“ richtet sich an die Erzeuger und Abnehmer von erneuerbaren Energien sowie an Investoren/Banken. Er schlüsselt auf, welche Risiken beim Abschluss eines PPA berücksichtigt und eingepreist werden müssen. Dre Leitfaden ist abrufbar unter www.marktoffensive-ee.de.

Beantragung von Überbrückungshilfen

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Belin, 07. Januar 2022: Viele Unternehmen sind weiterhin stark von den laufenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen. Sie können über die Plattform Anträge auf Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen. Die Anträge sind über sogenannte prüfende Dritte, wie beispielsweise Steuerberater, einzureichen. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform veröffentlicht. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe IV weitgehend beibehalten.

Hybrides Fliegen: BTU erhält knapp 39 Millionen Euro für CHESCO

An der BTU Cottbus-Senftenberg sollen zukünftig hybrid-elektrische Flugantriebe für Kurz- und Mittelstrecken entwickelt und getestet werden. Simulation: DLR

Cottbus, 4. Januar 2021: Brandenburgs Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle hat heute in Cottbus einen Zuwendungsbescheid über rund 38,56 Millionen Euro für das Projekt “Center for Hybrid Electric Systems Cottbus” (kurz: CHESCO) übergeben. Damit kann der Aufbau eines Zentrums zur Erforschung hybrid-elektrischer Antriebe und Systeme an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg beginnen. Mehr unter www.b-tu.de.

Vereinbarung zur Umwelt- und Klimapartnerschaft unterzeichnet

Brandenburgs Wirtschaft und Politik formen ein Bündnis auf dem Weg zur Klimaneutralität. Foto: MWAE

Potsdam, 16. Dezember 2021: Die Umweltpartnerschaft Brandenburg wird in einem neuen Format als Umwelt- und Klimapartnerschaft weitergeführt. Das haben die für die Landesregierung zuständigen Ressorts, das Umweltministerium und das Wirtschaftsministerium, gemeinsam mit den Vertretern der Industrie- und Handelskammern (IHK), der Handwerkskammern (HWK) sowie der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg e.V. (UVB) beschlossen. Die Vereinbarung wurde am heutigen Donnerstag von allen Partnern unterzeichnet. Mehr unter www.brandenburg.de.

Brandenburg stellt Digitalprogramm 2025 vor

Das Digitalprogramm 2025 wird von der Staatskanzlei koordiniert. Foto: StK Brandenburg

Potsdam, 14. Dezember 2021: Heute hat das Land Brandenburg die erste Entwurfsfassung des neuen Digitalprogramms 2025 (#dp25) vorgestellt. Das Digitalprogramm ist eine Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg aus dem Jahr 2018 und soll anhand konkreter Vorhaben aufzeigen, wie die Digitalisierung aller Lebens- und Gesellschaftsbereiche in einem Flächenland wie Brandenburg umsetzbar ist. Die Entwurfsfassung wurde nun zur öffentlichen Debatte ins Netz gestellt.

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Die Lausitz setzt auf Wasserstoff

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach überbringt die Zuwendungsbescheide an die LEAG und die Cottbusverkehr GmbH in Höhe von 5,62 Millionen Euro. Foto: MWAE

Cottbus, 9. Dezember 2021: Die Lausitz setzt auf Wasserstoff als neuen Energieträger der Zukunft. Nun wird es konkret: Dafür hat ein Netzwerk von Unternehmen wie der Cottbusverkehr GmbH, die Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) und der Spediteur REINERT Logistics das Projekt „Nachhaltige Nutzung von Wasserstoff im ÖPNV“ in den Strukturwandelprozess eingebracht. Investiert wird in eine Wasserstofftankstelle und eine Elektrolyseanlage. Wasserstoffbetriebene Busse werden angeschafft. Außerdem erfolgt die Umrüstung der Bus-Werkstatt von Cottbusverkehr auf Wasserstoff-Fahrzeuge. Mehr unter www.brandenburg.de.

BASF und enviaM errichten Solarpark in Schwarzheide

Auf einer Fläche von 24 Hektar werden rund 52.000 Photovoltaikmodule künftig grünen Strom für den Produktionsstandort der BASF Schwarzheide liefern. Foto: BASF

Schwarzheide, 2. Dezember 2021: Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, und Dr. Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), haben heute einen Kooperationsvertrag für den gemeinsamen Bau und Betrieb eines Solarparks unterzeichnet. Dieser soll in unmittelbarer Nähe zum Werksgelände der BASF in Schwarzheide entstehen und grünen Strom für den Lausitzer Produktionsstandort der BASF liefern. Mehr unter www.enviam.de.

Industriestandort Berlin-Brandenburg – Gegenwart und Visionen

Das ABB DataLab in Cottbus steht für die neuen datengetriebenen Geschäftsmodelle in der Bergbauregion Lausitz. Foto: ABB Ltd.

Berlin, 29. November 2021: Die Transformation der Metropolregion Berlin-Brandenburg ist in vollem Gange. Unter dem Motto „Industriestandort Berlin-Brandenburg – Gegenwart und Visionen“ lädt die Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen, verschiedene Stakeholder aus dem Industrieumfeld zu einer digitalen Veranstaltung für die Metropolregion Berlin-Brandenburg ein. Mehr unter https://event.dihk.de/regionalveranstaltungberlinbrandenburg.

Meilenstein der Transformation

Mercedes-Benz Werk Berlin fertigt Ultra-High-Performance-Elektromotoren und gibt erste Einblicke in seinen Digital Factory Campus. Foto: DAIMLER AG

Berlin, 18. November 2021: Mit der Transformation des Standorts Berlin-Marienfelde erreicht Mercedes-Benz einen neuen Meilenstein in der Digitalisierung und Elektrifizierung auf dem Weg zur nachhaltigen und emissionsfreien Zukunft. Die strategische Ausrichtung von Mercedes-Benz sieht vor, bis 2030 vollelektrisch zu werden, wo es die Marktbedingungen zulassen. Mehr unter www.daimler.com.

TRESKY Hennigsdorf: Innovationspreisträger 2021

Wildau, 18. November 2021: Mit dem Projekt “Entwicklung eines Die-Bonders mit luftgelagertem Bondkopf zur hochgenauen Platzierung von Microchips” gewinnt die TRESKY GmbH Hennigsdorf den Brandenburger Innovationspreis Metall 2021. Die Verarbeitung moderner Mikrochips/Halbleiterchips in der Elektronik hat heutzutage extreme Anforderungen an die Produktionstechnik. Für eine langlebige und zuverlässige Kontaktierung sind bestimmte Parameter zu beachten wie die mikrometergenaue Platzierung und die präzise Kraftkontrolle beim Verbinden/Bonden auf den Schaltungsträger. Die Tresky Automation hat hierfür einen neuen Produktionskopf entwickelt, der das exakte und wiederholgenaue Platzieren des Chips mittels einer Aufsetzkraft von nur 1 g durch einen luftgelagerten Bondkopf realisiert. Dieser garantiert beim Aufsetzen des Chips eine spiel- und reibungsfreie Bewegung in der Vertikalen.
Das Luftlager wird durch Vakuum bzw. Druckluft in einem Schwebezustand gehalten und über ein Proportionalventil, das von Vakuum bis Atmosphären-Druck arbeiten kann, gesteuert. Durch eine zusätzliche Entwicklung ist es der Tresky GmbH gelungen, sich ändernde Gewichte am Bondkopf (Chips) zu erkennen und somit den Schwebezustand beizubehalten, hierdurch entsteht eine Gewichtskompensation des Bauelements.

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