ME-Netzwerk kooperiert mit ZAB

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Foto: ZukunftsAgentur Brandenburg

Brandenburg/ Havel, 20. Februar 2014: Das ME-Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion  hat mit der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Unterschriften leisteten ZAB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt und Sven Weickert für das  ME-Netzwerk im Rahmen des „Metalldialogs Westbrandenburg“ am 20. Februar 2014 in der Fachhochschule Brandenburg. Beide Einrichtungen bekräftigen damit ihre Absicht, die Zusammenarbeit im Rahmen des Brandenburger Clusters Metall weiter zu vertiefen.

In der Veranstaltung, an der auch Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers teilnahm, stellte die Hochschule in der Maschinenhalle des Fachbereichs Technik ihre Forschungs- und Ausbildungsangebote vor. „Wir sind sehr daran interessiert, dass auch die regionale Wirtschaft unsere Möglichkeiten nutzt“, erklärte FH-Präsidentin Prof. Burghilde Wienecke-Toutaoui.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion bezeichnete Minister Christoffers Westbrandenburg als eine „ausgesprochene Metallregion“. Es bestehe eine gute Vernetzung zwischen Unternehmen und Forschung. Allein über die Fachhochschule Brandenburg seien bisher 18 Innovationsgutscheine vergeben worden. Auch Gerwin Cordes, Standortleiter der Heidelberger Druckmaschinen AG in Brandenburg/H., dessen Werk Christoffers zuvor besichtigt hatte, zollte dem Umfeld Lob: „Wir haben nichts auszusetzen“. Von den 30 Mio Euro, die er jährlich für Zulieferbedarf ausgebe, gehe die Hälfte in die Region. Der Sprecher des Metallclusters, Prof. Ulrich Berger von der BTU Cottbus, berichtete von den Arbeiten am „Masterplan Metall“, der zur Industriekonferenz im Juni vorgelegt werden solle. Gesucht werde noch ein griffiger Slogan, mit dem die Metall-Region Brandenburg sofort assoziiert werde. Berger: „Kommunikation ist alles“.

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Foto: ZukunftsAgentur Brandenburg

ME-Netzwerk-Sprecher Weickert würdigte die Verdienste Bergers für das Entstehen des Metallclusters. Er habe es geschafft, die Metall-Akteure aus unterschiedlichen Richtungen zusammenzubringen und die Zukunftsthemen zu setzen. Weickert zu Berger: „Sie sind ein Glücksfall für Brandenburg“. Ein Problem, das die meisten der 500 Mitglieder im ME-Netzwerks drücke, seien die Energiekosten, ergänzte Weickert. Innovative Energielösungen  kamen im  weiteren Verlauf des Metalldialogs unter Leitung von Dr. Manfred Wäsche, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam ausführlich zur Sprache.

(mr)