Mercedes-Benz und Siemens: Strategische Partnerschaft für eine nachhaltige Automobilproduktion

Das Mercedes-Benz-Werk in Marienfelde wird zu einem Digital Factory Campus umgebaut. Foto: DAIMLER AG

Berlin, 29. März 2021: Mercedes-Benz und Siemens werden bei der nachhaltigen Digitalisierung und Automatisierung der Automobilindustrie zusammenarbeiten. Mit Unterstützung des Landes Berlin wird der Mercedes-Benz Standort Berlin-Marienfelde dabei in ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung mit Fokus auf der Entwicklung und Implementierung von MO360, dem digitalen Ökosystem von Mercedes-Benz Cars, transformiert. Mehr unter www.daimler.com.

Lausitz 2038

Die Lausitz befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Bis 2038 soll aus dem heutigen Bergbaurevier eine zukunftsfähige Industrie- und Wissenschaftsregion werden. Die neue Rubrik “Lausitz 2038” stellt ausgewählte Initiativen, Projekte und Personen vor, die den Transformationsprozess befördern.

PtX Lab Lausitz gegründet

Das neue Kompetenzzentrum in Cottbus soll internationaler Anlaufpunkt für grünen Wasserstoff und dessen Folgeprodukte werden. Foto: vencav – Fotolia

Cottbus, 2. März 2021: Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben heute mit Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach den Startschuss für das PtX Lab Lausitz gegeben. Das Kompetenzzentrzum soll Power-to-X-Technologien entwicklen, die aus Strom („Power“) erst Wasserstoff und anschließend weitere Treib- und Kraftstoffe („X“) produzieren. Für das PtX Lab Lausitz und eine Demonstrationsanlage stehen bis 2024 bis zu 180 Millionen Euro aus dem Strukturstärkungsgesetz zur Verfügung. Mehr unter www.mwae.brandenburg.de.

Milliardenprogramm für Autozulieferer steht

Die Transformation der Automobilindustrie stellt nicht nur die OEM´s (hier das VW-Werk in Zwickau), sondern auch die Automobilzulieferer vor große Herausforderungen. Foto: Volkswagen AG

Berlin, 19. Februar 2021: Das Förderprogramm „Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie“ steht. Es umfasst vier Förderrichtlinien und einen Förderumfang von insgesamt 1,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2024. In 2020 waren bereits erste Projekte in einem Umfang von 44 Millionen Euro gestartet. Mehr unter www.bmwi.de.

Prozesse mit KI digitalisieren

Die Themenkonferenz findet im Rahmen des UVB-Digitallabors statt.

Berlin, 16. Februar 2021: Die Themenkonferenz „Prozessdigitalisierung mit KI“bringt Industrieunternehmen, Wissenschaftler an der angewandten Forschung und junge Technologieanbieter zusammen, um Anwendungsfelder von KI in der Industrie zu diskutieren, Praxisfälle aus der Produktion vorzustellen und gemeinsam Projekte zu entwickeln – etwa im Bereich der Prozessoptimierung, der Wartung und Instandhaltung, der Qualitätskontrolle oder der digitalen Produktionsüberwachung. Mehr unter www.uvb-online.de.

Europäisches Großprojekt zur Förderung von Wasserstofftechnologien geht an den Start

Wasserstoff: Schlüsselelement für die Energiewende. Foto: “Die Nationale Wasserstoffstrategie” | iStock/ smirkdingo

Berlin, der 15. Januar 2021: Für den langfristigen Erfolg der Energiewende und für den Klimaschutz brauchen wir Alternativen zu fossilen Energieträgern. Wasserstoff wird dabei als vielfältig einsetzbarer Energieträger eine Schlüsselrolle einnehmen. Klimafreundlich hergestellter Wasserstoff ermöglicht es, die CO2-Emissionen vor allem in Industrie und Verkehr dort deutlich zu verringern, wo Energieeffizienz und die direkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien nicht ausreichen. Hier finden weitere Informationen und “Die nationale Wasserstoffstrategie” der Bundesregierung.

BVG erweitert E-Bus-Flotte auf 140 Fahrzeuge

Die E-Bus-Flotte der BVG besteht aktuell aus Mercedes eCitaro (im Bild) und Solaris Urbino electric. Foto: Daimler AG.

Berlin, 11. Januar 2021: Die BVG hat zu Jahresbeginn bereits 137 Elektrobusse im Einsatz – 123 Solaris Urbino electric und 15 Mercedes eCitaro. Mit einer Zuverlässigkeit von mehr als 91 Prozent legten die E-Busse der BVG bis dato zwei Millionen Kilometer zurück. Um die Elektrifizierung weiter voranzutreiben, bereitet die BVG derzeit eine Ausschreibung über 90 weitere Elektro-Eindecker vor, die im Jahr 2022 geliefert werden sollen. Mehr unter www.bvg.dewww.solarisbus.de und www.daimler-truck.com.

RUBIN-Bündnis: Partner gesucht

Reparaturen mit Laser-Pulver-Auftragschweißen sind eine der Anwendungsfelder im geplanten RUBIN-Bündnis. | Foto: Fraunhofer IPK

Berlin, 4. Januar 2021: RUBIN – eine neue Initiative des Bundesministerium für Forschung will regionale Bündnisse für Innovation fördern. Für den Aufbau eines RUBIN-Bündnisses in Berlin und Brandenburg ist die Rapid Technology Group zusammen mit dem Fraunhofer IPK und der TU Berlin auf der Suche nach Partnerunternehmen. Im Projekt sollen kreislauffähige Produkte entwickelt sowie die Instandsetzung metallischer Bauteile oder immobiler Baugruppen durch additive Verfahren getestet werden. Reverse Engineering, Demontage und Modifikation von Baugruppen soll auch die Nachnutzung bzw. Weiterverwendung in anderen Einsatzbereichen ermöglichen. Die Bündnisse werden mit bis zu 12 Mio. € bei einer 50%igen Förderquote unterstützt. Für weitere Informationen wenden Sie sich direkt an christian.brunner-schwer@ipk.fraunhofer.de.

Automobiler Wandel: Perspektiven für die Beschäftigung

Bei Volkswagen bleibt laut einer Studie ein massiver Rückgang der Arbeitsplätze durch Elektromobilität aus. Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg, 15. Dezember 2020: Heute haben der Nachhaltigkeitsbeirat des Volkswagen-Konzerns und das Fraunhofer IAO eine Studie vorgestellt, die Vorausschau auf die Zukunft der Beschäftigung bei VW liefert. Zu den Kernaussagen zählen, dass der Abbau von Arbeitsplätzen im Zeithorizont bis 2030 geringer ausfällt als befürchtet, dass strategische Gegenmaßnahmen etwa durch Erschließung neuer Geschäftsfelder negative Beschäftigungseffekte im Bereich der Elektromobilität abfedern und ein hoher Initialaufwand bei der Digitalisierung zu mittelfristigem Jobzuwachs führt. Mehr unter www.iao.fraunhofer.de.

Tandemsolarzellen an der Schwelle zu 30 % Wirkungsgrad

Die Illustration zeigt schematisch den Aufbau der Tandemsolarzelle. Foto: Eike Köhnen / Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Berlin, 16.12.2020: Solarzellen aus zwei Halbleitern mit unterschiedlichen Bandlücken können als Tandem zusammen deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen als jede Unterzelle für sich. Dies liegt daran, dass solche Tandemzellen das Sonnenspektrum effizienter nutzen. So wandeln die bewährten Silizium-Solarzellen vor allem die infraroten Anteile des Lichts in elektrische Energie um, während bestimmte Perowskit-Verbindungen die sichtbaren Anteile des Sonnenlichts effektiv nutzen können. Hier erhaalten Sie weiterführende Informationen.

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